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Rollrasen verlegen:

Ein gutes trittfestes Planum ist die Voraussetzung für eine ebene Rasenfläche.
Die meisten Gartenböden eignen sich für das Verlegen von Fertigrasen. Schwere bzw. undurchlässige Böden verbessert man durch Aufbringen und Einfräsen von gewaschenem Quarzsand (Körnung 0,06 - 2,0 mm).
Üblicherweise reichen dabei 5m³ Sand für 100 m², geringere Mengen führen nicht zum gewünschten Erfolg. Nach dem Fräsen (ca. 10 – 12 cm tief) bzw. nach dem Humusieren muss die Fläche planiert und leicht rückverfestigt werden. Bei kleinen Flächen kann dies durch Antreten mit Rasenschuhen erfolgen.
Für größere Flächen empfehlen wir die Verwendung einer leichten Walze. Das Vorplanieren bzw. das Ausgleichen von Unebenheiten macht man mit einer Schaufel. Danach ist die Feinplanie mit einfachen Rechen oder einem Planierrechen nur mehr ein Kinderspiel.

Bei Übergängen zu Rasenbegrenzungssteinen und Wegen wird so planiert, dass das Bodenniveau nach dem Verdichten knapp unterhalb - ca. 1 bis 1 1/2 cm - der Stein- bzw. Wegoberkante liegt. An diesen Stellen ist genaues Arbeiten besonders wichtig, damit die Steinplatten und die Mähermesser später verschont bleiben

Das Verlegen des Fertigrasens ist denkbar einfach. Rolle für Rolle, Stoß an Stoß wird der Rasen ausgelegt, sodass keine Überlappungen und auch keine Fugen zwischen den Bahnen entstehen.
 Zum Schneiden des Fertigrasens haben sich einfache Messer mit scharfem Wellenschliff (z.B.: Steakmesser) oder auch Stanleymesser bestens bewährt.
Der frisch verlegte Rasen muss sofort nach dem Verlegen mit einer leichten Gartenwalze angewalzt und danach gegossen werden.
Die erste Wassergabe nach dem Verlegen soll auch den darunterliegenden Boden gut durchfeuchten. Kontrollieren Sie das mit einem Bodenstecher oder einem Spaten! Alle weiteren Beregnungen bis zum ersten Schnitt können etwas sparsamer sein, es muss nur sicher gestellt sein, dass der Fertigrasen nicht austrocknet. Wenn nach 7-10 Tagen die Wurzeln bereits einige cm tief in den Boden vorgedrungen sind, kann man für zwei Tage mit der Beregnung aussetzen, damit der Boden für den ersten Schnitt etwas abtrocknen kann.
Spätestens 10 Tagen nach der Verlegung soll der Rasen bereits das erste Mal gemäht werden. Beim Mähen achten Sie immer darauf, dass Sie nie mehr als ein Drittel der Rasenhöhe wegmähen.
 

Rasenpflege:

Rasen mähen

Für regelmäßiges Mähen ist Ihr Rasen besonders dankbar. Je kürzer die Schnitthöhe ist, umso häufiger sollte auch gemäht werden.
Die ideale Schnitthöhe für Gartenrasen beträgt ca. 3,5 bis 4 cm. Bei dieser Schnitthöhe sollte mindestens einmal pro Woche gemäht werden.
Halten Sie sich dabei immer an die folgenden Regeln, dann kann nichts schief gehen:
1.Nie mehr als 1/3 der Gesamthöhe des Rasens wegmähen.
2.Stellen Sie den Mäher höher, wenn der gemähte Rasen deutlich heller wirkt als der ungemähte.
3.Achten Sie auf scharfe Messer.
4.Mähen Sie nur, wenn das Gras trocken ist.
5.Fangen Sie das Schnittgut auf.
 

Rasen düngen:

Rasenlangzeitdünger geben dem Rasen die optimale Nährstoffversorgung und somit ist er stark genug, um Unkraut und Moos zurück zu drängen.
Düngen Sie 3mal pro Jahr (1x im zeitigen Frühjahr, 1x im Juni und 1x Ende August) laut den Anweisungen auf der Verpackung.
Damit schaffen Sie die Voraussetzung, dass Ihr Rasen dicht und grün bleibt.
Richtig gedüngter Rasen braucht weniger Wasser und ist leichter unkrautfrei zu halten.
 

Rasen Bewässerung

Der Rasen braucht je nach Witterung nicht mehr als 20 - 30 l Wasser pro m² und Woche.
Beregnen Sie Ihren Rasen keinesfalls täglich. Teilen Sie die Bewässerung auf ein bis höchstens zwei Mal pro Woche auf. Ständiges Gießen verhindert optimales Wurzelwachstum!
Gießen Sie am besten in den Morgenstunden.
Beregnen Sie den Rasen nicht vor Mai und nicht mehr ab Mitte September.
 

Rasen vertikutieren

Beim Vertikutieren entfernt man einmal im Jahr die oberirdischen, abgestorbenen Pflanzenteile sowie liegengebleibenes Schnittgut.
Das schafft den Rasenpflanzen Platz und der Neuaustrieb wird gefördert.
Vertikutieren Sie nur, wenn Rasenfilz vorhanden ist.