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Beeteinfassungen werten den Garten auf

Einfassungen verleihen Wegen, Rasenflächen oder Staudenbeeten ein prägendes Gesicht. Der ordnende Rahmen hält die Gewächse in Zaum und ist selber ein wichtiges Mittel zur Gartengestaltung.

Noch bevor sich der Blick den Schokoladenseiten des Gartens zuwendet, bleibt er an der Einfassung hängen. Ein Garten ohne eingrenzenden Rahmen muss schon viel Charme entwickeln, damit er nicht ungepflegt aussieht. Jeder weiß: allzu leicht breiten sich Rasengräser aus, verlassen Ausläufer von ungebärdigen Stauden und Gehölzen den vorgesehenen Rahmen, und Unkräuter machen den mühsam herangezogenen Kräutern und Gemüsen Nährstoffe und den begehrten Platz an der Sonne streitig.
Viel Auswahl an Materialien Weit mehr als geeignete Pflanzen betont das Angebot im Baumarkt die praktische Seite. Der schnellen Freude des Montierens folgen allerdings oft genug bald Nachteile. Beliebt sind Palisaden aus Holz und mit Draht verbundene halbierte Pfähle. Trotz Imprägnierung halten die rustikalen Einfassungen selten länger als 5 bis 7 Jahre. Dann sehen sie eher traurig aus, zumal sich in den Ritzen gerne unerwünschte Vegetation ansiedelt, die es jedes Jahr neu mühsam zu jäten gilt. Gleiches gilt für Kunststoff: gewellte Billigstreifen können brechen oder splittern und werden auf Dauer zur einer Gefahr, die bald wieder entsorgt werden muss. Darf es etwas kunstvoller und dekorativer sein, kommen Einfassungen aus Ton oder Steckelemente aus Gusseisen (oft nach uralten Vorbildern gestaltet) zum Zuge. Probleme für immer lösen

Geht es um das Abgrenzen von Rasenflächen, lohnt sich das Einfassen mit Kanten unbedingt. Das hat erhebliche Vorteile: die Räder des Mähers laufen auf einer sicheren Führung, die Ränder der Grasfläche werden verlässlich vom Mähwerk erfasst. Verlegen Sie die Platten oder Ziegel in ein Sandbett und kleiden Sie die Kanten mit Rollpappe aus (gibt es im Fachhandel). Das hindert die Gräser am Vordringen in umliegende Beete.

Dauerhafter, aber auch viel kostenaufwändiger beim Verlegen sind frostharte Klinker, Kantensteine aus Beton, Ziegel oder Natursteine für Mauern. Solche soliden Einfassungen sind allerdings stets mit teuren Grabe-, Wegebau- oder Fundamentarbeiten verbunden. In gepflegten Parkanlagen von früher kann man sehen, dass es mit Einfassungen aus dauerhaftem Stahl viel einfacher geht. Damit kann man Beete, Wegkanten, Rasenflächen und Baumscheiben um Gehölze und Hecken ohne viel Aufwand abgrenzen und sie entweder gleich bei der Anlage oder auch nachträglich solide und dauerhaft in gerade oder geschwungene Formen bringen.

Die gerillten und deshalb besonders stabilen Profile aus unverwüstlichem Nirosta-Edelstahl sind ganz einfach zu handhaben. Man treibt sie einem Kunststoffhammer anfangs schräg, dann horizontal ausgerichtet in die angefeuchtete Erde, bis 30 cm tief und in der gewünschten Länge.

Man kann die Gartenprofile kann man durch Verschrauben beliebig verlängern und bei Bedarf auch wieder leicht demontieren. Die dezente silbrig wirkende Kante ist abgerundet und deshalb ohne Verletzungsgefahr. Sie wirkt ästhetisch, modern und edel, nimmt praktisch keinen Platz weg, rostet nicht und macht das mühsame Abstechen der Rasenkanten für immer überflüssig. Der Rasenmäher läuft so sauber und problemlos darüber, dass man selbst an schwierigen Ecken weder nachputzen muss, noch einen Rasentrimmer braucht. Bewährt hat sich das bis zu 30 cm tiefe Profil auch an Terrassen, Hängen und Böschungen. Es gibt dem Boden Halt und verhindert das Abrutschen.